Zürich Marathon 2011

Zwei Favoritensiege am
11. LGT Alpin Marathon Liechtenstein


Simona Staicu (Ungarn) und Patrick Wieser (Schweiz/Aadorf) haben am Samstag den 11. LGT Alpin Marathon gewonnen. Beide feierten einen klassischen Start-Ziel-Sieg, wenn auch in unterschiedlicher Deutlichkeit. Mit 985 Gemeldeten gab es as drittbeste Meldeergebnis in der Geschichte des beliebten Berglaufklassikers. 872 Teilnehmende wurden an einem der drei Bewerbe klassiert.


Mutter von Patrik Wieser übernimmt die Blumen

Offizieller Rennbericht:

Mit Jonathan Wyatt (Neuseeland), dem mehrfachen Berglaufweltmeister, fehlte zwar dieses Jahr der überragende Läufer der letzten zwei Jahre. Doch punkto Dominanz sprang ein anderer in die Bresche: Der 31jährige Schweizer Patrick Wieser lief schon auf den ersten zehn flachen Kilometern auf und davon und ward nicht mehr gesehen im immer dichter werdenden Nebel in den Liechtensteiner Alpen. Überraschend war weniger sein Sieg, als vielmehr die Überlegenheit und die starke Zeit angesichts seines einsamen Rennens. 3:02:10 Stunden benötigte der Thurgauer für die über 1'870 Steigungsmeter. Wieser sorgte damit für die drittschnellste je gelaufene Zeit am LGT Alpin Marathon - nur Jonathan Wyatt war bei seinen Erfolgen 2008 und 2009 schneller gewesen.

Spannendes Finale bei den Frauen
So stark besetzt wie noch nie war das Rennen der Frauen. Vier ehemalige Siegerinnen standen zwei Streckenneulinge gegenüber: Simona Staicu (Ungarn) und Jasmin Nunige (Davos Platz) kamen mit den Referenzen früherer Siege am Jungfrau- beziehungsweise Swissalpine Marathon und enttäuschten bei ihrem Debüt in Liechtenstein nicht. Staicu übernahm wie Patrick Wieser bei den Männern früh die Initiative und liess zu Beginn der grossen Steigung von Vaduz weg in die Berge die Vermutung aufkommen, sie laufe einem ungefährdeten Sieg entgegen. Hinter der Jungfrau Marathon-Siegerin von 2006 und 2008 nahmen Claudia Landolt (Wil SG) und Jasmin Nunige die Positionen ein. Die 39-jährige Landolt und die 37-jährige frühere Spitzenlangläuferin und Olympiateilnehmerin Nunige rückten der Führenden näher, je länger das Rennen dauerte. Besonders Nunige wurde auf den nahrhaften letzten Kilometern im Malbuner Talkessel immer stärker und wurde Claudia Landolt gefährlich. Staicu hingegen bekundete gegen Ende Mühe mit den Abwärtspassagen und sah ihren angepeilten Streckenrekord (3:30:16) in die Ferne gerückt, nachdem sie fünf Kilometer vor dem Ziel noch auf Rekordkurs gelegen hatte. Schliesslich lief dieses Trio in der Reihenfolge Staicu, Landolt und Nunige mit nur 18 Sekunden Differenz ins Ziel. Damit muss Claudia Landolt noch weiter auf ihren ersten Sieg warten: Mittlerweile steht die Wilerin am LGT Alpin Marathon mit drei zweiten Rängen zu Buche. Die drei Podestläuferinnen haben sich den Mountain-Marathon-Cup zum Ziel gesetzt und werden sich somit am 10. Juli beim Zermatt Marathon wieder gegenüber stehen.


die drei Siegerinnen

Wie schon mehrmals in den letzten Jahren, sind wir auch dieses Jahr nach Malbun gereist um die Stimmung an diesem schönen Bergmarathon zu geniessen und unsere SSC Làufer/Innen anzufeuern. Leider herrschte starker Nebel, aber für die Athleten war die Temperatur um 12 Grad ausgezeichnete Laufbedingungen. Wir, Judith, Toni und Güldi sind von Malbun über Steg dann die Orginalstrecke zurück nach Malbun abgelaufen und haben einige Momente im Bild und Text festgehalten.
Erhard

 


jetzt geht`s los



            die neue Brücke in Steg                                               im Anstieg ab Steg, auch wir haben Fans


hier geht`s lang


nach Kilometer 30 die Funkübermittlerin Hanah Pfefferkorn kennengelernt


am Verpflegungsposten Valorsch-Rietle


 Rest von der Manschaft


einfach schön.....


überall freundliche Helfer


wer bläst besser in die Hörner?

einige SSC - ler gesehen


  Toni empfängt Bruno Vogel im Ziel,  Verena Iseli zum dritten mal  Kategoriensiegerin


Sigi Bühler und Simon Mani machen Tempo


Stephan Beit und David Stillmann (dahinter Bruno Vogel)



Monique Pfister, Toni Zanola, Chritian Burri und Judith Meienhofer


die grosse Rangverkündigung


Bravo Verena



diesen lieben Gruss aus Liechtenstein hab ich heute am 16.6.2010 nachträglich erhalten

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